Wer die Wahl hat...

Preisgestaltung, Verfügbarkeit und technische Abhängigkeiten führten in unserem Fall dazu zu, den Puffer selbst zu bauen.

Laderegler und Wechselrichter können so genau auf unsere Möglichkeiten und Bedürfnisse angeglichen werden, der modulare Aufbau ermöglicht eine einfache Wartung und die Anlage kann zukünftig erweitert/ ergänzt werden.

Der Puffer wird mit 48 V realisiert, die zu erwartenden Leistungen können so noch mit beherrschbaren Stromstärken erreicht werden.

Aufgrund meiner guten Erfahrungen mit den Winston Thunder Zellen im Wohnwagen wollte ich diese gerne nutzen, zumal sie in der ungeheizten Garage keine Probleme mit Minusgraden beim Ladevorgang haben.

Letztlich war mir diese Variante aber sowohl zu teuer, als auch der Arbeitsaufwand zu hoch, da man die Zellen nicht fertig konfektioniert als 48 V Block kaufen kann. Das vor allem der Arbeitsaufwand jetzt doch notwendig ist, ahnte ich zum Zeitpunkt der Entscheidung noch nicht.

Leider sind 48 V Akkus generell in Deutschland schwierig zu beschaffen und bedienen eher den Markt der e-Bikes, wobei hier meist komplette Akkus im passenden Gehäuse verkauft werden.

Ein Angebot auf einem chinesischen Portal sah dafür sehr vielversprechend aus, deshalb fiel die Entscheidung auf einen Akku vom Typ 48 V 10 Ah mit einem XT60 Stecker. Zu den Konsequenzen aus diesem Kauf wird es einen eigenen Beitrag geben.

Der Stecker an jedem Akkupaket ermöglicht den einfachen Austausch und den stückweisen Aufbau der Anlage.

Die Nutzbare Kapazität des Puffers soll am Ende bis auf ca. 22 kWh kommen, was in der Theorie einer Bruttokapazität von ca. 36 kWh entspricht und damit 72 dieser 10 Ah Akkus (48 V x 10 Ah ~ 0,5 kWh).