Wir benötigen ca. 4.000 kWh an Strom jedes Jahr, was also rund 11 kWh pro Tag entspricht.

Für jeden Tag Überbrückungsdauer bei ausbleibendem Sonnenschein benötigen wir also ca. 11 kWh nutzbare Speicherkapazität im Puffer.

Die 24 Solarpanele mit je 340W können maximal ca. 8 kW Leistung erbringen, der Puffer muss in der Lage sein diese Leistung aufzunehmen, ohne dabei beschädigt zu werden.

Es müssen elektrische Verbraucher mit bis zu 8 kW Leistungsaufnahme versorgt werden, die Wechselrichter sind also entsprechend auszulegen.

Der Hausanschluss wird direkt in die Garage verlängert und dann von dort wieder zurück ins Haus geführt. Über Sensorik wäre es auch möglich den Stromverbrauch des Hauses zu ermitteln und dann über die Wechselrichter auszugleichen. Diese Sensoren sind jedoch nicht dafür gedacht 15 m entfernt von den Wechselrichtern untergebracht zu sein und damit ist fraglich ob so eine lange Sensorverkabelung keine anderen Probleme verursacht.

Diese Umleitung des Hausanschlusses wird mit 5 x 16 mm² ausgeführt, zusammen mit dem 35 A Hausanschluss ist so sichergestellt, dass trotz der jetzt zusätzlichen 25 m Kabellänge alle Sicherungseinrichtungen weiterhin korrekt funktionieren.

Die Dimensionierung entspringt keiner Schätzung, es gibt Tabellen mit entsprechenden Angaben, bei welcher Absicherung bis zu welcher Kabellänge welcher Querschnitt an Kupfer oder Aluminium erforderlich ist. In diesem Fall würde auch eine Absicherung mit 50 A noch erlaubt sein.